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DIE DICH HÄLT.

 

 

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Gruppierungen

  • Pfarrgemeinderat
  • Verwaltungsrat  

 

Pfarrgemeinderat

Der Pfarrgemeinderat ist das Leitungsgremium einer Pfarrgemeinde. Er trägt zusammen mit dem Pfarrer die Verantwortung für das Gemeindeleben. Im Pfarrgemeinderat können von der Gemeinde gewählte und vom Pfarrer berufene Vertreter Ideen einbringen, Aktivitäten fördern und mitbestimmen, welche Pläne in der Pfarrei verwirklicht und welche Ziele angestrebt werden.

Dem Pfarrgemeinderat Holzweiler gehören an:

  • Wilfried Manheller (Vorsitzender und Pfarreienrat)
  • Claudia Wald (stellv. Vorsitzende und Pfarreienrat) 
  • Anja Schopp (Schriftführerin)
  • Martina Ehlert
  • Elisabeth Mönch
  • Kristina Röhn
  • Regina Säger (Verwaltungsrat)
  • Fredi Schmitz

Verwaltungsrat

Mitglieder des Verwaltungsrat:

  • Anna Hoffmann 
  • Regina Säger
  • Wilhelm Beckmann 
  • Kerstin Dettinger-Bauer
  • Günther Mönch
  • Sabine Schmitz
  • Sigfried Wohsmann

Unsere Pfarrgemeinde - Holzweiler mit Vettelhoven und Esch

Unsere Pfarrgemeinde umfasst drei Dörfer der Oberen Grafschaft, in denen ca.1.000 Katholiken leben. Den geistlichen Mittelpunkt bildet die Pfarrkirche Sankt Martin in Holzweiler.

In der Filialgemeinde Vettelhoven steht am Ortsrand zwischen Schloß und Gutshof de Weerth die Heilig-Kreuz-Kapelle, in der Filiale Esch mitten im (Unter)Dorf die Kapelle Sankt Michael.

Neben den Gottesdiensten engagieren sich einige Frauen in  der kfd (Katholische Frauen Deutschlands); die Messdiener werden für ihren Altardienst von zwei Erwachsenen betreut und herangebildet.

Im Bereich der Caritas gibt es einen Besuchsdienst aus Mitgliedern des Pfarrgemeinderats (PGR) die Menschen ab 70 Jahren anlässlich ihres Geburtstags im Namen der Pfarrgemeinde gratulieren.

Neben den regelmäßig angebotenen Gottesdiensten / Eucharistiefeiern am Wochenende sind die Christen und alle Interessierten zu besonderen Gottesdiensten, die seit einiger Zeit kultiviert werden, eingeladen: Sternkreuzweg (Passionszeit), Nachtwache an Gründonnerstag, Messe des Gemeinsinns (September).

Geschichtliches

(Quelle: Prothmann, Ottmar: Kirche und Pfarrei „St. Martin“ Holzweiler, Hg. Pfarrgemeinde Holzweiler, 2000)

  • 3. / 4. Jahrhundert: Römisches Siedlungsgebiet. Der Heilige Bischof Maternus von Köln ist Zweitpatron der Holzweiler Pfarrkirche. Es wird vermutet, dass das Gebiet der Grafschaft schon seinerzeit christianisiert war; es gehörte bis 1802 zum Erzbistum Köln.
  • 7. Jahrhundert: spätestens mit der fränkischen Landerschließung breitet sich das Christentum in der Region aus. Aufgrund des Patronats Sankt Martin ist anzunehmen, dass Holzweiler zu den Urpfarreien des heutigen Kreises Ahrweiler gehörte. Die (Mutter)Pfarrei Holzweiler umfasste (als Filialen) die Orte Dernau, Rech, Mayschoß und Altenahr und dehnte sich nach Süden bis Staffel und Kesseling aus. Sankt Martin Holzweiler nahm als Taufkirche also eine Vorrangstellung ein.
  • 1324 werden die beiden Kapellen Esch und Vettelhoven zur Pfarrkirche Holzweiler gezählt. Seit dieser Zeit gehörte die Pfarrei zum Ahrgaudekanat
  • 1504: Marienglocke – 1578 Martinsglocke & Nikolausglocke – 1954 Antoniusglocke
  • 1684 schrieb Pastor Sebastian Kiersbach: „Es liegen in jurisdictionen der pastoreien fulligende torffer und höff: erstlich bey der pfahrkirchen ein torfflein Niederholtzweiler, noch ein klein torfflein gleich daroben Oberholtzweiler, ein torff Vettelhoven, ein torfflein Niedereychß, noch ein klein torfflein daroben Obereychß, zwei oder trey hauser in der alter Hecken, noch ein hoff nahe dabey Muncheychß. letztlich ein hoff auff Roht.“
  • 1802 dem Bistum Aachen zugeschlagen
  • seit 1824 Bistum Trier - seit 1827 Dekanat Ahrweiler
  • 1843 Gründung eines Bildungsvereins (Pfarrbücherei) durch Pastor Fuchs
  • 1848 Beitritt in den 1845 gegründeten Borromäusverein (Bonn)

    Exkurs/Anmerkung: (älteste Pfarrbücherei auf der Grafschaft). Die Bücherei war im Pfarrhaus – rechts neben dem Eingang –untergebracht. Offensichtlich stand und fiel das geistig-geistliche Leben mit dem Engagement des Pastors; nach Weggang von Pastor Fuchs hielt sich der Verein noch zwei Jahre (1857). Erst 1910 kam es zur Neugründung durch Pastor Linz. Nach kurzzeitiger Schließung zwischen 1953 und 1955 sorgte Pater Maurus Stark für einen neuen Aufschwung. Die Nachfrage nach religiöser Literatur geht zurück, die nach weltlicher nimmt zu (1964: 843 Titel, darunter 5 religiöse und 12 Sachbücher). Die Nachfolger von P. Stark setzen scheinbar andere Schwerpunkte; die Bücherei „schläft“ erneut ein. Anfang der 90er Jahre versuchten die Leiter der Jugendarbeit (Heidi Diedrich, Claudia Wald u.a.) die Bücherei aufleben zu lassen. Der Versuch wurde nach 1 ½ Jahren aufgegeben.
  • 1898 – 30. Mai – Pfingstmontag: Grundsteinlegung Pfarrkirche Sankt Martin
  • 1899 – 11. September vorläufige Benediktion (Einsegnung)
  • 1900 – 04. Mai: Kirchweihe und erste Firmung durch Weihbischof Schrod
  • um 1900 Aufbau der heutigen Backsteinkapelle „Josefshäuschen“
  • 1907 Heilig-Kreuz-Kapelle Vettelhoven
  • 1908 Bau des Pfarrhauses
  • 1912 Anschluss von Kirche und Pfarrhaus ans Stromnetz
  • 1915 Einbau der Klais-Orgel
  • 1933 Sankt-Maternus-Jugendheim
  • 1934 Sankt-Michaels-Kapelle Esch
  • seit 1972 versorgt der Pfarrer von Holzweiler zusätzlich die Gemeinde Gelsdorf
  • 1979 - 1. Sternsingeraktion
  • seit 1990 kommt die Seelsorge für Eckendorf hinzu
  • seit 2012 gehört die Pfarrei Holzweiler zur Pfarreiengemeinschaft Grafschaft
    mit Sitz in Ringen, zu der sieben Pfarreien vereint wurden

 

Kirchen und Kapellen

Foto: C. Jeub

Sankt Martin - Patron der Pfarrkirche

  • Der Heilige Martin von Tours, geboren um 316/317 in Sabaria, Hauptstadt der römischen Provinz Pannonien (Ungarn), gestorben am 8. November 397, dritter Bischof von Tours (Frankreich). Als Sohn eines römischen Offiziers entstammt er einer Familie mit militärischer Tradition.
  • Nach einer bekannten Legende begegnete Martin des Nachts einem frierenden Bettler. Barmherzig zerteilte Martin seinen Mantel und übergab dem Bettler eine Hälfte. Das sollte ihm gedankt werden, denn dieser Bettler war Jesus Christus selbst.
  • Als Nothelfer und Wundertäter wurde Martin schnell in der gesamten Touraine bekannt. 372 wurde er zum Bischof von Tours geweiht. Statt jedoch in der Stadt zu leben, baute er außerhalb der Stadtmauern ein Kloster.
  • Er wurde wegen seines heroischen Lebens heilig gesprochen; der Frankenkönig Chlodwig (481 - 511) erhob Martin zum Nationalheiligen und Schutzherrn der fränkischen Könige. Bald wurde die Erinnerung an ihn auch in Deutschland, vor allem im Rheinland, inkulturiert.
  • Der Heilige Martin wird als römischer Offizier, auf einem Pferd sitzend dargestellt, wie er seinen weiten Soldatenmantel mit dem Schwert durchtrennt und eine Hälfte einem frierenden Bettler schenkt. - Der Heiligenkalender räumt ihm den Tag seiner Beisetzung (11. November) ein.
  • Bischof Dr. Gebhard Fürst, Rottenburg-Stuttgart, zum Namenspatron seiner Diözese: „Er (der Heilige Martin) ist ein Täter des Wortes der Liebe und hat Christus in den Armen und Schwachen erkannt und hat IHN so auch den Menschen verkündet. Diesen in Christus erneuerten Menschen Martin und seine Spiritualität zu erkennen und sich selbst aus seinem Geist in der eigenen Lebensführung erneuern zu lassen, das wäre eine große Frucht ... Glaubens.“

 

Pfarrkirche Sankt Martin

  • neugotische dreischiffige Hallenkirche mit Apsis im achteckigen Grundriss
  • aus Bruchsteinen vom  Ort und einem Schieferdach
  • 1898 – 30. Mai – Pfingstmontag: Grundsteinlegung
  • 1899 – 11. September vorläufige Benediktion (Einsegnung)
  • Kirchweihe: 4. Mai 1900 feierliche Konsekration (und erste Firmung) durch Weihbischof Carl Ernst Schrod
  • umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten
  • September 1962 bis März 1963
  • in absehbarer Zeit stehen erneut Renovierungsarbeiten an

Foto: C. Jeub

 

Sankt-Michaels-Kapelle in Esch

  • neuromanischer Baustil, schlichter Hallenbau
  • Grundstein: 11. Juni 1933
  • errichtet auf den Umfassungsmauern der alten Kapelle
  • Kirchweihe / Einsegnung: 29. September 1934 – Fest des Hl. Michael

Foto: C. Jeub

Heilig-Kreuz-Kapelle in Vettelhoven

  • neugotischer Baustil mit kreuzförmigem Grundriss (Vierung)
  • Grundstein: 1. Juli 1906
  • aus Bruchsteinen vom  Ort und einem Schieferdach
  • Kirchweihe / Einsegnung: 9. Mai 1907 – Christi Himmelfahrt

Fotos: C. Jeub

Josefshäuschen

  • bereits um 1700 als Feldkapelle errichtet
  • regionaler Wallfahrtsort – Bittprozessionen aus der näheren Umgebung
  • 1972  Sanierung der Kapelle von Grund auf –
    Neugestaltung der Außenanlage
  • Mitte März (Josefstag) alljährlich Wortgottesdienst

Foto: C. Jeub

Wegschreine und Heiligenhäuschen - Impressionen

Gemeindeleben

In der Pfarrgemeinde sind in der letzten Zeit einige besondere Veranstaltungen Tradition geworden:

  • Sternkreuzweg: in der Passionszeit (vom Josefshäuschen zur Kapelle Vettelhoven) werden   Pfarrgemeinden der Grafschaft eingeladen, um von je unterschiedlichen Startpunkten aus zur Vettelhovener Kapelle zu pilgern.
  • Gründonnerstag-Nachtwache: einige Frauen aus dem PGR bereiten eine Andacht / Meditation vor mit einfühlsamen Texten, Musik, Liedern, Gebeten ...
  • Messe des Gemeinsinns: Anfang September sind alle Vereine (bürgerlich & kirchlich) zu einer gemeinschaftlichen Eucharistiefeier eingeladen. Sie zeigen sich in Uniformen und Fahnen und demonstrieren auf diese Weise ihre Verbundenheit mit der Kirche vor Ort. Die Vereine / Gruppen beteiligen sich anschließend am Fest rund um den Kirchplatz, wo jeder sich speziell einbringt (gemeinsam essen, trinken, unterhalten ...)

Wir möchten unsere Gottesdienste in würdiger Form und in heller und freundlicher Atmosphäre feiern, so, dass die Frohe Botschaft innerlich wirksam werden kann und entsprechend zum Ausdruck kommt.

Wir wollen dafür sorgen, dass unsere Gemeinde finanziell unabhängig bleibt und erwarten gleichwohl bei größeren Projekten die Unterstützung wohltätiger / großherziger Dritter.

kirchliche Gemeinschaftsräume

Pfarrhaus zu Holzweiler

  • 1908 erbaut
  • zweitgrößtes Pfarrhaus auf der Grafschaft (nach Karweiler)
  • seit 1969 nur noch Pfarrbüro mit Besprechungs-/Lagerräumen /
  • obere Wohnung vermietet

 

Sankt-Maternus-Jugendheim

  • 1932/33 erbaut - Saal (14 x 7 m / Bühne 8 x 4 m)
  • 1934 Aufführung des ersten Theaterstückes
  • 1935 Nutzung auch als Mädchen-Fortbildungsschule
  • Notkirche während der großen Sanierung 1962/63
  • ab 1966 Nutzung auch für Schulzwecke
  • seit 1982 an die Gemeinde Grafschaft vermietet